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24 Dec 2022 23:19:08 UTC
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angefochten-2
„Ich fühle mich angefochten!“ hörte ich mich innerlich sagen. Kein unbekanntes Gefühl. Schon so oft erlebt, durchlebt, durchlitten … und manches Mal auch gesiegt.
Wenn wir dieses Wort „angefochten“ beschreiben sollen, dann hat es immer mit einer Gefühlslage zu tun, der wir uns irgendwie ausgeliefert fühlen. Es hat mit unserem Denken zu tun, weil uns anscheinend nur noch das Problem beherrscht. Es hat etwas mit unserem Geist zu tun, weil die Absicht ist, unsere Hoffnung auf Gott, unsere Zuversicht und unseren Glauben anzufechten.
Im juristischen Verständnis steht das Wort für ein Urteil, das „angefochten“ wird, also in Frage gestellt wird, dem widersprochen wird. „Das Urteil wird angefochten“.
Der Begriff kommt eigentlich von einer der ältesten Sportarten die es überhaupt gibt, dem Fechten. Ich habe gelesen, dass eine Trainerin sagte: „Wer fechten lernen will, muss erstens Geduld haben, zweitens Geduld und drittens Geduld. Es ist ein Sport, der höchste Konzentration und absolute Körperbeherrschung verlangt. Das Ziel im Fechtkampf ist, ganz schnell zu erkennen, was die Absicht des Gegners ist.“
Das kam mir doch sehr bekannt vor.
Dem feind war es gelungen, mich in die Enge zu treiben, mich anzufechten. Er hatte wieder mal den Kampf eröffnet. Der erste Stich saß spürbar in meinem Herzen.
Doch ich bin inzwischen schneller geworden, meinen Gegner und seine Absichten zu erkennen. Es ging ihm wieder einmal darum, mich in die Verliererposition zu bringen. Seine Stiche so zu platzieren, dass sie tief saßen und ich länger brauchen würde, mich von ihnen zu erholen. Und es ging ihm darum, mich kampfunfähig zu machen. Zumindest kampf-müde.
Aber wir sind nicht schutzlos. Genau wie Fechter im Sport, so haben wir ein Visier, einen Helm, einen Schutzpanzer, Schuhe… Das erinnerte mich an die Waffenrüstung, von der in der Bibel die Rede ist:
Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an, damit ihr gegen die Listen des teufels bestehen könnt.
Epheser 6,10-17
So ergriff ich meinen „Degen“ – das Wort Gottes - hörte Lobpreis und begann mich zu positionieren. Ich ging – wie ein Fechter – in Position und wies den feind mit seinen Attacken zurück, ich protestierte gegen seine Reden. Ich verlangte das, was er mir wieder mal stehlen wollte, zurückzugeben. Ich widersprach seinen Angriffen mit dem Wort Gottes:
Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe, meine Festung, ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre, der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist Gott.
Psalm 62,6
Gott hat mehr für dich!
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