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LBRY Claims • 2022-01-24-FS-Messung-YT

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Created On
28 Jan 2022 05:14:39 UTC
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Free
Yes
Feinstaub-Grenzwertüberschreitung in Schlangenbad-Bärstadt durch 1 einzigen Feuchtholz-Kaminstinker
Datum: 24.01.2022
Zeit: 21.58 bis 23.14 Uhr, als es mir zu kalt wurde, auf den Straßen weiter zu messen.

Meine neue Feinstaub-Messeinrichtung ist ein Laser-Partikel-Messgerät mit einem Sensor der Marke „Plantower“, Typ PMS-5003, welcher auch in vielen weltweit für den Privatbereich erhältlichen, vernetzbaren Luftqualitäts-Messgeräten eingesetzt wird.

Daher sind die ausgegebenen Werte mit denen vieler „Bürgernetzwerke“ identisch.

Dieses Gerät im Video ist ein „generisches Produkt“ aus China mit dem Vorteil, dass es auch PM 1.0 auswertet und ein gut „abfotografierbares“ Display hat. Es braucht unterwegs nichts außer einem USB-Stromanschluss.

Diese Geräteplattform ist ideal für zukünftige „Garten-Messtationen“ mit einer in einem wetterfesten Gehäuse untergebrachten Webcam und einem Streaming Server oder für den Livestream auf einer Video-Plattform.

Bei mir wurde daraus erst einmal eine mobile Foto-Dokumentations-Anordnung, um die Feinstaub-Belastung, die die Kaminstinker verursachen, direkt vor Ort und auf den Straßen zu messen.

Auch um die Ausbreitung des giftigen Rauchs zwischen den Straßen, Häusern und Gärten zu studieren.

Das stabile Stativ sorgt dafür, dass sich das Ganze wie ein 4,3 Kilo-Selfie-Stick tragen lässt.

Somit kann der Benutzer - während dieser das Gerät durch eine gesundheitsschädliche Holzofen-Dreckwolke trägt - leicht die Luft anhalten und in dieser Zeitspanne die Kamera in Ruhe die Messwerte an verschieden Stellen festhalten lassen.

Oder auch den Funk-Fernauslöser mit der anderen Hand drücken, während die Kamera hoch über Kopf in der Luft arbeitet.

Oder wenn mal wieder einmal - wie so oft - auf unserem gesamten Grundstück stundenlanger „Gas-Alarm“ von unserem Müll- und Feuchtholz-Kokel-König ist, die Apparatur mit programmiertem Fernauslöser automatisch arbeiten lassen, ohne selbst den giftigen Staub dabei einatmen zu müssen.
Not macht erfinderisch.
An jeder Grundstücksecke eine solche Apparatur aufstellen, damit die Dokumentation des Qualmterrors in voller Länge noch kohärenter wird, und man dann noch die Zeit hat, den Dreckschleuder-Kamin mit der 4. und 5. Kamera zu filmen.
Gut ist auch: Auf dem Stativ ist der Sensor gut belüftet und alle Luft-Ein- und Auslässe sind unbehindert.

Das Messgerät ist dabei auch weit genug vom Körper oder Gegenständen in der Umgebung entfernt.

Die Messhöhen von 50 cm (Kind) bis 190 cm (Erwachsener) sind praxisgerecht.

Am Boden sammeln sich die meisten giftigen Stäube.
Die Anordnung lässt sich auch wie eine Wünschelrute benutzen, in jeder Lage gelingen die Fotos perfekt.

Die nächste Version wird mit einem GPS-Gerät ergänzt, welches dann die genaue Mess-Position auf einer topografischen Karte anzeigt.

Die in den Bildern gezeigte Anordnung ist auch nur der erste, experimentelle Aufbau gewesen.

Und der erste Praxiseinsatz war erfolgreich.

Die folgende Bilderserie entstand, als ich „zur falschen Zeit“ das Fenster aufmachte, wohl aus Neugier, was die „gute Dorfluft“ wohl auf dem Messgerät anzeigen wird.

In der Wohnung hatte ich Werte von 0 bis 4 Mikrogramm pro Kubikmeter (!) auf allen 3 PM-Messskalen.

Der Grenzwert für Feinstaub ist 20 µg für PM 2,5 und 50 µg für PM 10 Partikelgröße.

- Siehe in der Serie beigefügtes Bild vom Umweltbundesamt -

Ich machte 3 Testaufnahmen und öffnete das Fenster, um den Stativarm nach draußen zu schwenken.

Dabei verstellte ich aus Versehen den Fokusring, aber man sieht trotzdem, wie die Werte nach oben schnellen.

Als dann so langsam die Grenzwerte erreicht und überschritten wurden, setzte auch so langsam der Kamin-Kokel-Ekel-Gestank ein.

Meine jahrelang gut funktionierende Nase ist exakt linear zu den gesetzlichen Grenzwerten.

Der erbärmliche, bissige Feuchtholz- und Müllverschwelungs-Gestank stammte aus einem 95 Meter entfernten Vergnügungs-Kokelofen, wie sich später zeigte.

Einer von 5 mir bereits bekannten Stinkern in der Straße…
Ich sah dann noch eine Rauchwolke über die Straße ziehen, aber der drehende Wind hat den Feinstaub so elegant verteilt, dass die Maximalwerte PM 10 und PM 2.5 überall im Umkreis von 200 Metern inselartig erreicht wurden.

So wie ich es jahrelang erlebt habe. Der Rauch von sehr hoher Entfernung kommt wie ein Speer angeflogen und trifft mitten in das offene Fenster. Genau so hat sich auch in 1986 die radioaktive Wolke von Tschernobyl ausgebreitet. Innerhalb der Sperrzone gibt es fast unverseuchte Gebiete, wohin gegen einige Wolken den über 1500 Kilometer weiten Weg nach Bayern geschafft haben.

Hier, bei meiner Mess-Runde rund um den Kamin war auch der Gestank inselartig wahrnehmbar und das Messgerät schlug auch immer zeitgleich an.

Es gab Werte von bis zu 83 µg/m3 für PM 10, und konstant über 40 µg/m3 für PM 2,5. Spitze bei 58 µg/m3 = Eine 2- bis 3-fache Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte für PM 2,5.

200 Meter Umkreis… Mehr Wandern wollte ich bei der Kälte und ohne entsprechende Vorbereitung nicht.

- Fortsetzung im Kommentarbereich -
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Content Type
Unspecified
video/mp4
Language
English
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