"Gaza von innen sehen": Israelischer Verteidigungsminister bereitet Soldaten auf Bodenoffensive vor
Beim Krieg im Gazastreifen steht eine Bodenoffensive durch israelische Truppen möglicherweise bald bevor. Neben dem israelischen Verteidigungsminister Yoav Gallant besuchte auch Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Gruppe von Soldaten, um diese scheinbar mental auf einen solchen Einsatz vorzubereiten.
Dirk Pohlmann, unabhängiger Journalist, Autor und Dokumentarfilmer, hat am ersten Jahrestag der Nord-Stream-Sprengung vor dem UN-Sicherheitsrat brisante Erkenntnisse vorgetragen, die medial und politisch unbeachtet bleiben.
Demnach würden neue Beweise auf eine massive Sprengkraft bei dem Anschlag hindeuten, die um ein Vielfaches stärker war, als bisher angenommen und damit die Frage nach der Art des Sprengstoffs aufwerfen, sogar, ob eventuell auch nukleare Komponenten zum Einsatz gekommen sind. Dabei beruft er sich unter anderem auf den Schweizer Physiker Dr. Hans-Benjamin Braun und dessen Untersuchung. Dieser meinte in einem seiner jüngsten Interviews: "Eine Kilotonne TNT ist mit herkömmlichen Sprengstoffen nicht zu erklären. […] Das war ein nuklearer Sprengstoff, insbesondere ein thermonuklearer Sprengstoff. Das heißt Kernfusion, also eine kleine Wasserstoffbombe."
Zudem wurde der Sprengstoff in einer solchen Tiefe platziert, dass daraus nur eine Schlussfolgerung möglich sei, nämlich, dass der Anschlag staatlich organisiert war. Die in Medien vorgebrachte Theorie, dass eine ukrainische Gruppe Attentäter mithilfe eines kleinen Segelschiffs hinter dem wirtschaftlichen Terroranschlag stünde, sei aufgrund der neuen Daten, als unmöglich zu betrachten.
Zudem verwies er auf historische Fälle, die gezeigt hätten, dass die USA schon vielfach aus wirtschaftlichen Gründen Energiepipelines und Konkurrenten ins Visier genommen haben und ergänzte: "Spätestens, wenn es um russisches Gas geht, haben die USA keine Verbündeten mehr, sondern Geiseln. Obendrein leiden einige Geiseln unter dem Stockholm-Syndrom, wie die derzeitige schwedische und deutsche Regierung."
Mehr auf unserer Webseite: https://freedert.online/
Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni und die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, besuchten am Sonntag Lampedusa. Angesichts der jüngsten Eskalation der Migrationskrise auf der Insel hatte die italienische Regierung die EU zum Eingreifen aufgefordert. Die beiden Politikerinnen wurden von einigen Inselbewohnern mit Protesten und Unmut empfangen.
Meloni sagte, dass diejenigen, die glauben, dass das Problem durch die Schließung der italienischen Grenzen gelöst werden könne, "offensichtlich blind" seien. Von der Leyen versprach Italien Hilfe und eine härtere Gangart gegen illegale Migration.
"Wir entscheiden, wer in die EU einreist und unter welchen Umständen, nicht die Schmuggler und Schlepper", sagte sie.
In einem Zehn-Punkte-Plan schlägt von der Leyen die Einrichtung humanitärer Korridore vor, um echte Alternativen zur illegalen Einreise zu schaffen. Die EU und ihre Grenzschutzagentur Frontex sollen Italien bei der Bewältigung des Ansturms von Migranten auf der Insel helfen. Darum hat sie die anderen EU-Länder um Hilfe bei der Aufnahme von Migranten aus Italien aufgefordert.
Mehr zum Thema: https://pressefreiheit.rtde.live/europa/181026-von-leyen-auf-lampedusa-europaeische-loesung-migration/
Vor der Küste Neapels ist es am Freitag zu einer dramatischen Marineerstürmung auf einem türkischen Frachter gekommen. Der Kapitän des Schiffes hatte einen Notruf an die italienische Küstenwache abgegeben, nachdem 15 Migranten, die als blinde Passagiere auf dem Schiff mitfuhren und das Schiff unter ihre Gewalt gebracht hatten und einen Kurswechsel erpressten. Die italienischen Sicherheitskräfte enterten das Schiff mithilfe von zwei Hubschraubern und erstürmten die Räume des Schiffes, um die Besatzer aufzuspüren und zu ergreifen. Die Angreifer wurden vorläufig festgenommen und die Schiffscrew befreit.
Mittlerweile wird berichtet, dass drei der fünfzehn Migranten angezeigt wurden. Unter den Migranten befanden sich auch zwei Frauen. Diese und zwei Männer wurden in Krankenhäuser gebracht, die anderen Migranten blieben in einem Aufnahmelager für Geflüchtete. Das türkische Schiff "Galata Seaways" hat seine Reise nach Frankreich fortgesetzt.
Mehr auf unserer Webseite: https://meinungsfreiheit.rtde.life/
Der Generaldirektor von ROSATOM, Alexei Lichatschow, hat am Donnerstag beim Russland-Afrika-Gipfel über den Ausbau der Kernenergie in Afrika gesprochen.
"Afrika ist bereits auf den Geschmack der Kernenergie gekommen. Ein bekanntes Mitglied des Atomclubs ist die Republik Südafrika. Wir befinden uns in einer sehr kurzen Zeitspanne, bevor das Herz des ersten Kernreaktors im Norden Afrikas, in der Arabischen Republik Ägypten, zu schlagen beginnt", sagte Lichatschow. Der Vorsitzende des Verwaltungsrats der ägyptischen Abteilung für Kernkraftwerke, Amged El-Wakeel, erläuterte dazu, dass die Umsetzung des Kernkraftwerks El Dabaa "die lokale Gemeinschaft gestärkt" und "eine Menge Arbeitsplätze" geschaffen habe.
Der Generaldirektor der ruandischen Atomenergiebehörde, Fidèle Ndahayo, erwähnte das Projekt, an dem mit ROSATOM gearbeitet wird. Ein Zentrum für Nuklearwissenschaft und -technologie, das ein Zentrum für Nuklearmedizin und ein Labor für die Produktion von Radioisotopen umfassen wird.
Die südafrikanische Spezialistin für Kernenergie und Gründerin von Africa4Nuclear, Princess Mthombeni, sagte: "Wenn die afrikanischen Länder auf diesem Forum das russische Angebot für Kernkraft und Gas annehmen, wird es den afrikanischen Ländern auf dem gesamten Kontinent besser gehen. Daran gibt es keinen Zweifel. Wenn Sie jemals Zweifel an dieser Aussage haben sollten, schauen Sie sich an, was die Zusammenarbeit Russlands mit Ägypten und Indien bewirkt."
Mehr dazu auf unserer Webseite: https://gegenzensur.rtde.life/russland/176323-rosatom-chef-afrika-verfuegt-ueber/
Die Europawahlversammlung der AfD in Magdeburg ist am Sonntag nach fünf Sitzungstagen zu Ende gegangen. Die zunehmend aufstrebende Oppositionspartei verständigte sich darauf, dass die EU grundlegend reformiert werden müsse, hin zu einer Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft aus souveränen Nationalstaaten.
Julian Flak, AfD-Politiker aus Schleswig Holstein und Listen-Kandidat für die Europawahl 2024, wählte drastischere Worte zur heutigen EU und Brüssels politischem Einfluss. Dieser zerstöre insbesondere Deutschlands Souveränität und Wohlstand. Es gehe um nichts Geringeres als Deutschland als Nation sowie seinen Wohlstand zu bewahren.
Beides werde durch Brüssel zerstört, etwa durch Masseneinwanderung in die Sozialsysteme, den sogenannten Green Deal und eine "Sanktionspolitik ohne Sinn und Verstand".
Flak warnte: "Wir sind so gesehen die letzte Generation, die Deutschland noch vor einem Untergang in so einem EU-Bundesstaat bewahren kann und die unser Vaterland noch retten kann."
Mehr auf unserer Webseite: https://freedert.online/
Waleri Saluschny, Generalstabsleiter der Ukraine, soll sich momentan äußerst vehement gegen die Fortsetzung der Offensive Kiews am Frontabschnitt Saporoschje aussprechen. Auf solche Meldungen aus ukrainischen Quellen verweist Juri Podoljaka in seiner Analyseausgabe zum 21. Juli 2023. Der General befürchte, heißt es, dass anderenfalls die ukrainischen Streitkräfte nur noch unnütz ausgeblutet werden und dem russischen Militär bei dessen später zu erwartenden Offensivaktionen das Vorrücken erleichtert werde. Auch griffen die Ukrainer an diesem Frontabschnitt in den letzten 24 Stunden überhaupt nicht mehr an – Russlands Soldaten hingegen haben sogar erstmals einige der Verteidigungsstützpunkte erobert, von denen aus die Ukraine ihre Offensive vor eineinhalb Monaten begann. Es ergibt sich ein vielsagendes Bild, so der Journalist: Die ukrainischen Verbände bei Saporoschje haben sich weitestgehend abgeschliffen und sind dabei, die Initiative an Russland zu verlieren.
Es sieht ganz so aus, beobachtet Podoljaka, dass Kiew nun einen anderen Brennpunkt als die Hauptstoßrichtung weiterer seiner Offensivhandlungen festlege – Artjomowsk am Frontabschnitt Donbass: Die Kämpfe dort sind mittlerweile deutlich intensiver als am Frontabschnitt Saporoschje.
Kiews Reserven werden jedoch nicht so sehr zu Artjomowsk verlagert, sondern zum nördlichsten Frontabschnitt Charkow-Swatowo: Hier versucht Kiew, das langsame, aber stetige Vorrücken Russlands an mehreren Brennpunkten aufzuhalten, indem es dort immer weitere Einheiten in den Kampf wirft – bislang jedoch vergeblich.
Juri Podoljaka ist ein ukrainischer politischer Blogger und Journalist aus Sumy, dessen Einsichten im Zeitraum um den Beginn der Intervention in den russischen Medien zunehmend gefragter wurden. Seine Analyseausgaben warten mit nur wenigen Zahlen auf, dafür vermittelt er anhand von Karten aber ein gutes Verständnis vom räumlichen Umfang der jeweiligen Entwicklungen und bietet dann und wann kurzfristige Prognosen.
An Quellen bemüht Podoljaka einerseits offen zugängliche Daten. Dies sind Meldungen von Augenzeugen in den sozialen Medien sowie Meldungen des russischen, aber auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Andererseits gibt er Insiderquellen an. Neben solchen in den Volksmilizen und Sicherheitsorganen der russischen Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien dies solche in den ukrainischen Sicherheits- und Regierungsbehörden, die er aufgrund alter Beziehungen aus der Zeit als ukrainischer Journalist noch zu unterhalten erklärt. Um es mit dem aktuellen Jargon der Aufklärungsdienste auszudrücken, ist Juri Podoljaka also vornehmlich ein OSINT-Analyst.
Seit dem Jahr 2014 lebt Podoljaka im russischen Sewastopol. Sein Kanal auf Youtube hatte vor der Löschung durch die Verwaltung der Plattform 2,6 Millionen Abonnenten.
Der spanische Premierminister Pedro Sánchez hat am Freitag dazu aufgerufen, die Krawatten abzulegen und angesichts der Energiekrise die Nutzung von Klimaanlagen einzuschränken.
"Ich möchte Sie darauf hinweisen, dass ich keine Krawatte trage", sagte Sánchez bei einer Pressekonferenz in Madrid und fügte hinzu: "Das bedeutet, dass wir alle Energie sparen können."
In Madrid erklärte Sánchez, dass er auch seine Minister und Regierungsbeamten dazu aufgefordert hat, seinem Beispiel zu folgen. Er rief in seiner Rede auch die Privatwirtschaft dazu auf, es ihm gleichzutun.
Am Dienstag war ein Kamerateam von Ruptly in Mariupol, um mit Verwandten von Natalja Wowk zu sprechen, die beschuldigt wird, den Terroranschlag durchgeführt zu haben, bei dem die russische Journalistin Darja Dugina ums Leben kam. Zu Wort kommen der Vater, die Mutter und eine Cousine der mutmaßlichen Attentäterin.
Mehr dazu: https://test.rtde.tech/meinung/146908-fall-dugina-mordverdacht-gegen-natalja/
In Moskau ging heute die "Russische Energiewoche" zu Ende.
Das Forum gilt als eine der wichtigsten internationalen Plattformen für die Besprechung aktueller Fragen zu Entwicklungen im Energiebereich.
Mehr auf unserer Webseite: https://freedert.online/