Syrien: Anschlag auf Abschlussfeier von Militärakademie – Mindestens 89 Tote
Am Donnerstag hat während einer Abschlussfeier ein Drohnenangriff auf eine Militärakademie in Homs stattgefunden.
Mit Sprengstoff beladene Drohnen sollen die Zeremonie zum Ende hin angegriffen haben, teilte das syrische Militär in einer Erklärung mit. Darin beschuldigt es Kämpfer, "die von bekannten internationalen Kräften unterstützt werden", dieses Angriffs.
Laut vorläufigen Angaben des syrischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 89 Menschen durch den Anschlag getötet, darunter 31 Frauen und fünf Kinder. Weitere 277 Verwundete werden in Krankenhäusern behandelt, unter anderem in der Militärklinik von Homs.
Der Plan der westlichen Länder, die russische Wirtschaft zu zerstören, sei nicht in Erfüllung gegangen, obwohl sie Russland einen regelrechten Wirtschaftskrieg erklärt haben. Dies erörterte der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Sitzung des Rates für strategische Entwicklung und nationale Projekte am 15. Dezember.
"Dieses Kalkül ist, wie wir sehen können, wie jeder sehen kann, nicht aufgegangen", sagte das Staatsoberhaupt.
Putin wies darauf hin, dass eine noch nie dagewesene Sanktionsaggression gegen Russland losgetreten wurden sei, die darauf abgezielt habe, die Wirtschaft der Russischen Föderation in kürzester Zeit zu "zerschlagen". So haben die Behörden der westlichen Länder Russlands Devisenreserven geplündert, mit dem Ziel, die nationale Währung, den Rubel, zu schwächen und eine verheerende Inflation auszulösen.
Wie der Präsident feststellte, haben die schwerwiegenden tektonischen Veränderungen, die die ganze Welt derzeit erlebt, die heimische Wirtschaft und die russischen Bürger dazu gezwungen, sich ernsthaften Herausforderungen zu stellen. Er kündigte daher an, dass er der russischen Wirtschaft neue Lösungen für die derzeitige Situation vorschlagen wolle.
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Im Alexandersaal des Großen Kremlpalastes hat der russische Präsident Wladimir Putin heute 24 neue ausländische Botschafter begrüßt. Während seiner Ansprache ging er auch auf die gegenwärtigen geopolitischen Umwälzungen ein und darauf, dass Welthegemonen, womit die USA gemeint sein dürften, versuchen würden, solche multipolaren und Souveränitätsbestrebungen zu unterdrücken.
Er nannte in diesem Zusammenhang die Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wegweisend, die letzte Woche in Usbekistan zusammengetroffen war und zahlreiche führende Politiker von außerhalb der westlichen Welt zusammenbrachte. Sie vereine, so Putin, Länder, die "davon überzeugt sind, dass die moderne Welt polyzentrisch sein und auf allgemein anerkannten Normen des Völkerrechts, den Grundsätzen gleicher und unteilbarer Sicherheit und gegenseitiger respektvoller Zusammenarbeit beruhen muss".
Jedoch stünde eine solche "Entwicklung in Richtung Multipolarität im Konflikt mit denjenigen, die versuchen, die Rolle des Hegemonen im Weltgeschehen aufrechtzuerhalten und alles von Lateinamerika, Europa, Asien bis nach Afrika zu kontrollieren". Diese würden jeden, der einen souveränen Ansatz verfolgt, sanktionieren oder anders bestrafen.
"Es muss eingeräumt werden, dass dieser Hegemon darin ziemlich gut war für eine ziemlich lange Zeit, aber es kann nicht ewig so weitergehen", so der russische Präsident.
Als Gipfel des Zynismus bezeichnete er die Ereignisse um den russischen Dünger, der in europäischen Häfen aufgrund westlicher Sanktionen festsitzt und das, obwohl gerade die Entwicklungsländer und die ärmsten Länder diese dringendst benötigen.
Es handelt sich um rund 300.000 Tonnen und Russland hatte sich bereit erklärt, diese an die armen Länder zu verschenken.
"Es ist verständlich, dass sie unseren Unternehmen keine Gewinne zugestehen wollen, aber wir wollen alles verschenken, zumindest an die bedürftigen Länder – und darauf gibt es keine Antwort", so Putin.
Nichtsdestotrotz, versicherte Putin, werde Russland seinen souveränen Kurs beibehalten und weiter eine multipolare Welt anstreben.
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Schon zum dritten Mal im Monat, wenn nicht gar in den letzten zwei-drei Wochen, hat das ukrainische Kommando pompös einen Durchbruch der Verteidigungslinie Russlands am südlichsten Frontabschnitt, Saporoschje, verkündet. Indes können Kiews lediglich taktische Erfolge dort allenfalls dann als ein Durchbruch gelten, wenn man sonst nichts vorzuweisen hat – jedoch dringend irgendeinen glorreichen Sieg vorweisen muss, zeigt Juri Podoljaka in seiner Analyse zum 25. September 2023.
Die heftigsten Gefechte haben sich zusammen mit einem Teil der ukrainischen Reserven von dort ebenfalls teilweise an andere Frontabschnitte verlagert: Am Abschnitt Charkow-Swatowo im Norden verheizt Kiew knappe und deswegen noch wertvollere Reserven, nur damit ihm die Front dort nicht um die Ohren fliegt; am Frontabschnitt Donbass derweil haben beide Seiten nach vorläufigen Daten gewisse Erfolge vorzuweisen. Jedoch erschöpft sich der Erfolg der ukrainischen Truppen mit dem Verdrängen der Einheiten Russlands aus Kleschtschejewka südlich von Artjomowsk hinter die östlich von ihr verlaufende Eisenbahnlinie, wobei die Ortschaft weitestgehend Niemandsland unter heftigem Beschuss bleibt und ihre Verluste in keinem Verhältnis zum taktischen Wert ihres Geländegewinns (wenn man das überhaupt so nennen kann) stehen.
Russische Luftlandetruppen sollen derweil dominante Anhöhen um den nordwestlich von Artjomowsk gelegenen Ort Orechowo-Wassiljewka unter Kontrolle gebracht haben und momentan Gegenangriffe der Ukrainer abwehren – die Information von der Einnahme zumidnest der Ortschaft selbst wird allerdings bisher von keiner der Quellen widerlegt oder bestätigt. Dafür sind im Raum Sewersk gewisse Geländegewinne für Russlands Militär zu verzeichnen – möglicherweise ein Vorbote für weitere Offensivaktionen zum Umstellen des dortigen ukrainischen Aufgebots.
Juri Podoljaka ist ein ukrainischer politischer Blogger und Journalist aus Sumy, dessen Einsichten im Zeitraum um den Beginn der Intervention in den russischen Medien zunehmend gefragter wurden. Seine Analyseausgaben warten mit nur wenigen Zahlen auf, dafür vermittelt er anhand von Karten aber ein gutes Verständnis vom räumlichen Umfang der jeweiligen Entwicklungen und bietet dann und wann kurzfristige Prognosen.
An Quellen bemüht Podoljaka einerseits offen zugängliche Daten. Dies sind Meldungen von Augenzeugen in den sozialen Medien sowie Meldungen des russischen, aber auch des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Andererseits gibt er Insiderquellen an. Neben solchen in den Volksmilizen und Sicherheitsorganen der russischen Volksrepubliken Donezk und Lugansk seien dies solche in den ukrainischen Sicherheits- und Regierungsbehörden, die er aufgrund alter Beziehungen aus der Zeit als ukrainischer Journalist noch zu unterhalten erklärt. Um es mit dem aktuellen Jargon der Aufklärungsdienste auszudrücken, ist Juri Podoljaka also vornehmlich ein OSINT-Analyst.
Das russische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch angekündigt vom 5. Mai bis einschließlich zum 7. Mai einen humanitären Korridor zu öffnen, damit Zivilisten das in Mariupol liegende Hüttenwerk "Asowstal" verlassen können. In diesem Zeitraum werden die russischen Streitkräfte und die Einheiten der Volksrepublik Donezk einseitig jegliche bewaffneten Auseinandersetzungen einstellen.
Zudem berichtete das Verteidigungsministerium, dass russische Soldaten bereits rund zehn Tonnen Lebensmittel an munizipale Einrichtungen der Volksrepublik Lugansk übergeben haben und in Absprache mit den Kommunen regelmäßige humanitäre Hilfe für Flüchtlinge und Einwohner in den unter Kontrolle gebrachten Siedlungen leisten.
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Die Welt befinde sich in einem "traurigen Zustand" aufgrund unzähliger "miteinander verbundener" Herausforderungen, darunter der Klimawandel und die globale Wirtschaftskrise, die sich "wie Autos bei einer Massenkarambolage türmen", sagte der UN-Generalsekretär António Guterres auf dem Treffen des Weltwirtschaftsforums am Mittwoch.
Guterres erklärte, die größte geopolitische Spaltung und das größte Misstrauen seit Generationen würden die Bemühungen zur Bewältigung der globalen Probleme untergraben, zu denen auch die zunehmende Ungleichheit, die durch die steigende Inflation und die Energieknappheit ausgelöste Lebenshaltungskostenkrise, die anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, die Unterbrechung der Versorgungsketten und vieles mehr gehören würden.
Zudem bezeichnete er den Klimawandel als "existenzielle Herausforderung" und sagte, dass sich die globale Verpflichtung, den Temperaturanstieg auf der Erde auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, "fast in Rauch" auflöse.
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Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Montag, dass die Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien ein "sicherheitspolitischer Imperativ" sei.
In einer Rede am Montag auf der UN-Klimakonferenz in Ägypten räumte Scholz ein, dass Deutschland wegen des Rückgangs der Energielieferungen aus Russland "für kurze Zeit notgedrungen" Kohlekraftwerke reaktiviert habe.
Er betonte jedoch, dass Deutschland sich weiterhin für den Ausstieg aus der Kohle einsetzen werde, und warnte die anderen Staats- und Regierungschefs, dass es "keine globale Renaissance der fossilen Brennstoffe geben darf".
Scholz erklärte, dass die Zukunft der Windkraft, der Solarenergie und dem "grünen" Wasserstoff gehöre, und dass er daher bereit sei, auch andere Länder bei der Einführung erneuerbarer Energien zu unterstützen. Zudem kündigte er an, 170 Millionen Euro für einen neuen Schutzschirm für Klimaschäden zur Verfügung zu stellen.
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Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein Präsident Kontakt zu Kindern hat. Doch nicht jedem Staatsoberhaupt scheint klar zu sein, wie man sich in solchen Situationen zu verhalten hat.
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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat in einer Rede vor Mitgliedern seiner AK-Partei in Ankara die "schändlichen Methoden" verurteilt, die im anhaltenden Konflikt zwischen Israel und der Hamas angewandt werden.
Erdoğan behauptete auch, dass die UN und andere Organisationen das palästinensische Volk allein gelassen und seine Rechte nicht geschützt hätten, und erklärte, dass "dauerhafter Frieden und Ruhe" in der Region nur durch die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates erreicht werden könnten.
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