Demonstrationen in Bulgarien wegen Ausweisung russischer Priester
Dutzende versammelten sich am Sonntag in der Nähe der russisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Nikolaus in Sofia, um ihren Unmut über die Schließung des Gotteshauses zum Ausdruck zu bringen, nachdem ein russischer und zwei weißrussische Priester wegen Spionagevorwürfen ausgewiesen worden waren.
Nach Angaben der russischen Botschafterin in Bulgarien, Eleonora Mitrofanowa, wird der bulgarische Botschafter in Moskau, Alexander Kristin, zu einem Gespräch ins russische Außenministerium einbestellt werden.
Nachdem die westliche Hegemonie auf sein Ende zugeht, könnte die Europäische Union sich schließlich gezwungen sehen, sich selbst als westliche Halbinsel von Groß-Eurasien neu zu definieren.
Von Glenn Diesen
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Die israelischen Verteidigungskräfte haben am Freitag ihre Präsenz an der Grenze zum Libanon verstärkt. Am selben Tag hat sich der Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah zum ersten Mal seit dem Angriff der Hamas auf Israel öffentlich zu Wort gemeldet. Nasrallah warnte vor einem Krieg in der ganzen Region, wenn die Angriffe auf Gaza nicht beendet würden.
Unterdessen warnte Premierminister Benjamin Netanjahu Israels "Feinde im Norden" vor einer Eskalation. Aufnahmen vom Freitag zeigen israelische Militärfahrzeuge und Soldaten, die in der Nähe der Grenzstädte Jiftach, Kirjat Schmona und Madschdal Schams Stellung beziehen.
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Während des Bürgerkriegs hat Alaa al-Sayyed drei Jahre lang historische Dokumente aus Aleppo aufbewahrt und digitalisiert. Seit der Befreiung Aleppos sammelt er im Rahmen seiner Initiative "Haus der Papierdokumente" historische Dokumente in Papierform, die den Krieg überstanden haben.
Aleppo ist eine der ältesten Städte im Nahen Osten. Die Altstadt wurde 1986 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Die archäologischen Schichten reichen 5.000 Jahre zurück und enthalten Relikte aus der hellenistischen, römischen und mittelalterlichen Zeit.
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Mit 164 Mitgliedsstaaten gilt die Welthandelsorganisation (WTO) als "Hüterin eines freien, regelbasierten Welthandels". In den letzten Jahren jedoch ist es den Mitgliedern zunehmend schwieriger gefallen, einen multilateralen Konsens zu finden.
Nun erklärte Bundesfinanzminister Christian Lindner, dass die WTO sich in Schwierigkeiten befinde und der Zerfall des Handels drohe. "Die Weltwirtschaft ist mit erheblichem Gegenwind konfrontiert. Die Inflation ist in fast allen G20-Volkswirtschaften gestiegen, da die hohen Energiepreise und die unterbrochenen Lieferketten das Wachstum bremsen."
Doch das noch größere Problem für "unsere Volkswirtschaften" sei Russlands Invasion in der Ukraine, die Nahrungsmittelknappheit und die weiter steigende Preise verursache, erklärte Lindner am Dienstag auf einer Konferenz im Rahmen des jährlichen Politikdialogs in Berlin.
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Seine Rede zur Eröffnung des französischen EU-Vorsitzes nutzte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auch für neue außenpolitische Avancen in Richtung Russland. Hierbei verfolgt er die Tradition einer gaullistischen Außenpolitik.
Wir bringen weiterhin Augenzeugenberichte über das "Bibliotheks"-Gefängnis des Asow-Regiments am Flughafen Mariupol.
Heute zeigen wir ein Interview mit dem Leiter des Ukr-Leaks-Projekts, Wassili Prosorow.
2014 war er leitender Mitarbeiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU in Mariupol und unter anderem für das Gefängnis "Bibliothek" zuständig.
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Syriens Präsident Baschar al-Assad hat vor kurzem China einen Besuch abgestattet. Es war sein erster Besuch in dem Land seit 2004. Assad traf mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping zusammen und nahm an der Eröffnungsfeier der 19. Asienspiele in der Stadt Hangzhou teil.
In einem Interview mit dem chinesischen Fernsehsender CGTN (China Global Television Network) in Peking erörtert Syriens Präsident mehrere Schlüsselthemen und hebt die äußerst schädlichen Auswirkungen hervor, die die vorwiegend von den USA geführte ausländische Einmischung auf sein Land und die Region des Nahen Ostens habe.
Baschar al-Assad beschuldigt die Vereinigten Staaten, mit Terroristen zusammenzuarbeiten, die Öl aus dem Land schmuggelten. Diese Plünderung der Ressourcen führe direkt zu einer weit verbreiteten Energiekrise in Syrien. Darüber hinaus betont der Assad die Bedeutung der Partnerschaft mit China.
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Der chinesische Außenminister stand am Montag in Peking der Presse Rede und Antwort, ein wichtiges Thema war die Lage in der Ukraine.
Wang Yi betonte dabei die Wichtigkeit der chinesisch-russischen Beziehungen und rief die internationale Gemeinschaft auf, Friedensgespräche in der Ukraine zu unterstützen sowie die humanitäre Krise zu bekämpfen. Dazu stellte Yi unter anderem einen chinesischen Sechs-Punkte-Plan vor.
Der russische Außenminister traf sich am Montag mit den Oberstufenschülern des Evgeny Primakov Gymnasiums in Moskau. Im Rahmen des Projekts "100 Fragen an den Führer" stellte er sich den Fragen der Schüler. Ein Elftklässler wollte von dem Außenminister wissen, warum russische Politiker westliche Vertreter immer noch als Kollegen bezeichnen, wenn man sich doch die russlandfeindlichen Töne dort anschaut und ob er an eine geheime Weltregierung glaube.
Lawrow erklärte ihm, dass das Wort Kollege lediglich bedeute, dass diese Person dieselbe Position innehat und wenn man von Partnern spreche, sich die Anführungszeichen dabei denken oder sogar ganz direkt von "sogenannten Partnern" sprechen würde. Natürlich seien sie keine Partner im Sinne der Kameradschaft beispielsweise, so Lawrow.
In diesem Zusammenhang machte er auch auf den ukrainischen Botschafter in Deutschland, Andrej Melnyk, und sein undiplomatisches Verhalten aufmerksam. Lawrow erklärte, dass er einfach erstaunt darüber sei, was heute alles möglich ist, solang es sich gegen Russland richte.
Deshalb könne Melnyk auch den deutschen Bundeskanzler als "beleidigte Leberwurst" diffamieren und scheint einen Persilschein zu haben.
Lawrow dazu: [Dann beklagen sie sich] Warum dauert es in Deutschland so lange? Sie haben eine [beleidigte] Leberwurst, die Deutschland regiert. Es war nicht auszumalen, was heute passiert. Diese Leute glauben wirklich, sie seien die Herren der Welt. Ihnen wurde gesagt, dass sie alles tun können, wenn sie gegen Russland, gegen alles Russische sind. Und sie halten sich für die Herren der Welt. In Deutschland ist der Botschafter der Ukraine, Melnyk, mit Nachnamen. Überall im Internet liest man von seinen rüpelhaften Forderungen an die Regierung des Gastlandes, persönlichen Beleidigungen gegenüber deutschen Politikern und so weiter. Und jetzt kommt es in Mode, dass denjenigen, die für die Amerikaner sind, alles erlaubt ist.
Zur Weltregierung sagte er, dass der Westen über 500 Jahre lang den Ton in der Welt angegeben und sich die Welt gemalt habe, wie es ihm gefiel. Nun sei aber ein tiefgreifender Wandel im Prozess, welcher "das Zentrum der Weltentwicklung nach Eurasien verlagert" habe.