George Floyd war ein Afroamerikaner, dessen tragischer Tod am 25. Mai 2020 weltweite Proteste und eine intensive Diskussion über Rassismus und Polizeigewalt auslöste.
Am besagten Tag wurde George Floyd in Minneapolis, Minnesota, von vier Polizeibeamten festgenommen, nachdem er beschuldigt worden war, mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben. Während der Festnahme drückte der Polizist Derek Chauvin sein Knie fast neun Minuten lang auf den Nacken von George Floyd, der sich wiederholt darüber beschwerte, dass er nicht atmen könne und um Hilfe bat. Die anderen beteiligten Polizisten hielten George Floyd fest und griffen nicht ein, obwohl zahlreiche Passanten auf die Missstände hinwiesen.
Das Ereignis wurde von einem Passanten auf Video aufgenommen und in den sozialen Medien veröffentlicht. Das Video verbreitete sich rasch und löste eine Welle des Protests und der Empörung in den USA und weltweit aus. Unter dem Slogan "I can't breathe" (deutsch: "Ich kann nicht atmen"), den George Floyd während des Vorfalls wiederholt äußerte, entstanden zahlreiche Protestaktionen gegen Polizeigewalt und Rassismus.
Die Bewegung, die durch George Floyds Tod ausgelöst wurde, führte zu einer breiten Debatte über strukturellen Rassismus und die Notwendigkeit von Polizeireformen. Die Forderungen nach Gerechtigkeit für George Floyd und anderen Opfern von Polizeigewalt wurden zum Ausgangspunkt für eine weltweite Diskussion über soziale Ungerechtigkeiten und die Notwendigkeit eines Wandels.
Derek Chauvin, der Polizist, der George Floyd getötet hat, wurde später vor Gericht gestellt und im April 2021 wegen Mordes zweiten Grades, Mordes dritten Grades und Totschlags zweiten Grades schuldig gesprochen.
Die Geschichte von George Floyd ist zu einem Symbol für den Kampf gegen Rassismus und Polizeibrutalität geworden und hat eine breite Bewegung für soziale Gerechtigkeit und Veränderung inspiriert.
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https://www.youtube.com/watch?v=4jl1lGMo1dU