Der Mann dem ein Tag abhanden kam oder Was ist Zeit? (Feature von Felix Gasbarra)
“Der Mann, dem ein Tag abhanden kam oder Was ist Zeit?” Feature von Felix Gasbarra
Produktion: Norddeutscher Rundfunk 1957
Regie: Gustav Burmester
Der umtriebige Kaufmann Mr. Miller hat während einer Flugreise von den Weihnachtsinseln nach London etwas höchst Wertvolles verloren: ihm ist ein ganzer Tag - präzise gesagt handelt es sich um den 11. August - abhanden gekommen. Nachdem er vom Direktor der Fluggesellschaft in seinem Ansinnen auf Schadenersatz abschlägig beschieden wurde, beabsichtigt Mr. Miller seine Forderungen auf juristischem Weg durchzusetzten. Der Richter ist jedoch im Zweifel darüber, ob ein verlorener Tag ein geeigneter Gegenstand eines Rechtsstreites sein kann und verlangt daher eine exakte Definition der Zeit. Nunmehr obliegt es Mr. Millers Rechtsanwalt Archibald Clark gemeinsam mit diversen Experten, diese diffizile Frage zu beantworten ...
Horst Beck: Mr. Miller Hans Paetsch: Archibald Clark, Rechtsanwalt Gerhard Bünte: Pembroke, Historiker Will Quadflieg: Trevor, Philosoph Reinhold Nietschmann: Beecham, Astronom Ludwig Linkmann: Monday, Uhrmacher Franz Schafheitlin: Simpson, Rechtsanwalt Gert Niemitz: Kinsell, Kellner Heinz Sailer: Richter Kurt Klopsch: Bickett, Gerichtsdiener Walter Klam: Direktor Inge Fabricius: Sekretärin
Hintergrundbild: “Die Beständigkeit der Erinnerung” (“La persistencia de la memoria”) von Salvador Dalí (1931)
“Die Spurlosen” von Heinrich Böll
Produktion:
Norddeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk / Südwestfunk / 08.11.1957
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Während Prälat Pölzig und Pfarrer Druven das mysteriöse Verschwinden ihres Amtsbruders Kaplan Brühl erörtern, erscheint Kommissar Kleffer mit der Nachricht, dass man in der vergangenen Nacht die Zentralbank um eine beträchtliche Summe beraubt hat. Bei dem für den Einbruch verwendeten Fahrzeug handelt es sich um jenes, in dem in der selben Nacht zwei Unbekannte den Kaplan aus dessen Wohnung abgeholt haben.
Tatsächlich hat man Kaplan Brühl entführt, um einem Sterbenden die Sakramente zu spenden. Es handelt sich um Marianne, die Frau des ehemaligen U-Boot-Kommandanten Thomas Kröner, der 1944 mit seiner gesamten Besatzung und deren Angehörigen in Dänemark desertierte. Inzwischen handelt es sich um zehn Familien mit 25 Kindern, die sich an einem unbekanntem Küstenort ihr eigenes Refugium geschaffen haben, das durch sporadische, hervorragend organisierte Banküberfälle finanziert wurde, bei denen keinerlei Spuren hinterlassen wurden.
Wider Erwarten ist Marianne genesen und bittet den Kaplan, als Seelsorger ihrer Gemeinde mit ihnen zu kommen. Brühl lehnt ihr Ansinnen ab, versichert ihr jedoch nicht nur sechs Stunden lang nicht das derzeitige Versteck der Bande zu verlassen sondern auch gegenüber der Polizei keinerlei Angaben zu machen. Für die Einhaltung seines Versprechens ist Brühl auch bereit, eine Haftstrafe auf sich zu nehmen.
Erich Schellow: Kaplan Brühl
Wolfgang Luckschy: Thomas Kröner
Anneliese Römer: Marianne Kröner
Georg Eilert: Dr. Krum
Rudolf Fenner: Toni
Siegfried Lowitz: Kriminalkommissar Kleffer
Hans Paetsch: Prälat Pölzig
Gerhard Bünte: Pfarrer Druven
Werner Schumacher: Inspektor Schwitzkowski
Erna Nitter: Haushälterin
“Perro” von Wolfgang Altendorf
Produktion: Radio Bremen / 22.01.1987
Regie: Hans-Jürgen Ott
Mr. Redwood lässt sich durch nichts davon abhalten, Mr. Summerfield für den Mord an Perro zur Rechenschaft zu ziehen. Doch sein ausgeklügelter Racheplan endet nicht so, wie er es sich vorgestellt hat ...
Stefan Wigger: Redwood
Hans Helmut Dickow: Summerfield
Harald Halgardt: Inspektor
“Der Augenzeuge” von Philip Levene
Produktion: Hessischer Rundfunk / 04.11.1961
Regie: Heinz-Otto Müller
Fred Collins ist Inhaber eines kleinen Imbisslokals in London. Seine Gäste sind hauptsächlich Stammkunden, und so fällt ihm und seiner Angestellten Kitty eines Abends ein Fremder mit einem auffälligen gelben Schal auf, der es so eilig hat, dass er die bestellte Mahlzeit nur halb verzehrt. Als Kitty meint, der Fremde habe einen seltsamen Blick und sei übernervös gewesen, ist Fred noch zum Scherzen aufgelegt. Doch dergleichen vergeht ihm, als kurz darauf der benachbarte Juwelier Grimes beraubt und mit zwei Schüssen ermordet wird. Fred Collins ist sicher, dass es sich bei dem Täter um den Fremden gehandelt hat, doch allmählich kommen ihm Zweifel ...
Mitwirkende:
Herbert Mensching
Margot Leonard
Horst Niendorf
Werner Siedhoff
Marianne Lochert
Hans Stetter
Otto Stern
Hans-Martin Koettenich
Hans Korte
Elisabeth Kuhlmann
Rosemarie Gerstenberg
Lieselotte Bettin
Robert Seibert
Uwe Dallmeier
“Klassentreffen” von Irma Greber
Produktion: SRF 1987
Regie: Rainer Zur Linde
Sechs ehemalige Schulfreunde haben eine mysteriöse Einladung zu einem Klassentreffen auf eine abgelegene Insel erhalten ...
Mitwirkende:
Wolfgang Beens
Paul Felix Binz
Klaus Degenhardt
Franz Matter
Siegfried Meisner
Wolfgang Schön
“Die Spurlosen” von Heinrich Böll
Produktion: Norddeutscher Rundfunk / Bayerischer Rundfunk / Südwestfunk / 08.11.1957
Regie: Fritz Schröder-Jahn
Während Prälat Pölzig und Pfarrer Druven das mysteriöse Verschwinden ihres Amtsbruders Kaplan Brühl erörtern, erscheint Kommissar Kleffer mit der Nachricht, dass man in der vergangenen Nacht die Zentralbank um eine beträchtliche Summe beraubt hat. Bei dem für den Einbruch verwendeten Fahrzeug handelt es sich um jenes, in dem in der selben Nacht zwei Unbekannte den Kaplan aus dessen Wohnung abgeholt haben.
Tatsächlich hat man Kaplan Brühl entführt, um einem Sterbenden die Sakramente zu spenden. Es handelt sich um Marianne, die Frau des ehemaligen U-Boot-Kommandanten Thomas Kröner, der 1944 mit seiner gesamten Besatzung und deren Angehörigen in Dänemark desertierte. Inzwischen handelt es sich um zehn Familien mit 25 Kindern, die sich an einem unbekanntem Küstenort ihr eigenes Refugium geschaffen haben, das durch sporadische, hervorragend organisierte Banküberfälle finanziert wurde, bei denen keinerlei Spuren hinterlassen wurden.
Wider Erwarten ist Marianne genesen und bittet den Kaplan, als Seelsorger ihrer Gemeinde mit ihnen zu kommen. Brühl lehnt ihr Ansinnen ab, versichert ihr jedoch nicht nur sechs Stunden lang nicht das derzeitige Versteck der Bande zu verlassen sondern auch gegenüber der Polizei keinerlei Angaben zu machen. Für die Einhaltung seines Versprechens ist Brühl auch bereit, eine Haftstrafe auf sich zu nehmen.
Erich Schellow: Kaplan Brühl
Wolfgang Luckschy: Thomas Kröner
Anneliese Römer: Marianne Kröner
Georg Eilert: Dr. Krum
Rudolf Fenner: Toni
Siegfried Lowitz: Kriminalkommissar Kleffer
Hans Paetsch: Prälat Pölzig
Gerhard Bünte: Pfarrer Druven
Werner Schumacher: Inspektor Schwitzkowski
Erna Nitter: Haushälterin
“Zwei alte Damen feuern” von Christian Bock
Produktion: RIAS Berlin / Hessischer Rundfunk / Süddeutscher Rundfunk / 10.09.1958
Regie: Wolfgang Spier
Seit zehn Jahren bewohnen die betagten Schwestern Tecklenburg - die resolute Helene und die sanfte Lisa - ein Häuschen am Birkenweg 7. Als die Stadt ihnen ihr Grundstück zum Bau einer neuen Zubringerstraße zur Autobahn abzukaufen beabsichtigt, lehnen sie dieses Ansinnen kategorisch ab und berufen sie sich dabei auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Da die zuständige Behörde keinerlei Einsicht zeigt, greifen die beiden alten Damen zum Jagdgewehr von Lisas verblichenem Gatten ...
Agnes Windeck: Helene Tecklenburg
Else Ehser: Lisa Tecklenburg
Arthur Schröder: Regierungsrat Meinecke
Leopold Rudolf: Sachbearbeiter Daniel
Helmut Ahner: Herr Jeschke
Harry Wüstenhagen: Lokalredakteur Mücke
Sigrid Lagemann: Fräulein Günzel
Herbert Wilk: Chefredakteur von Sydow
Tosca Dohnke: Chefsekretärin
Heinz Giese: Polizeipräsident Fenske
Otto Braml: Bürgermeister König
Otto Stoeckel: Pastor Dieckmann
Ernst Sattler: Medizinalrat Dr. Hitzacker
Theodor Rocholl: Dr. Wesemann
Ada Lübben: Sekretärin
Otto Czarski: erster Wachtmeister
Herbert Weissbach: zweiter Wachtmeister
Hintergrundbild: mein Screenshot zeigt Agnes Windeck als Nancy Mulford in dem Edgar-Wallace-Film “Der Zinker” (1963)
“Tief in der Nacht” von Francis Durbridge
Produktion: Mitteldeutscher Rundfunk / 02.04.2000
Regie: Christoph Dietrich
Unvermutet gerät der Hotelier Carl Houston in einen Albtraum: Auf dem Rückflug von einem Familienbesuch in Australien wird die Maschine entführt. Mit knapper Not überstehen er und sein Sitznachbar, der Schauspieler Ronnie Sheldon den Anschlag der Luftpiraten. Wieder zurück in England erwartet ihn Scotland Yard und bedrängt den arglosen Hotelier mit Fragen zu seiner Abreise aus Sydney. Und dann taucht auch noch Ronnie Sheldon bei ihm auf und behauptet, jemand trachte Carl nach dem Leben. Carl Houston will nicht glauben, was der Schauspieler ihm erzählt, bis ein Fremder einen Anschlag auf ihn verübt. Sich keiner Schuld bewusst, verzweifelt er immer mehr an dem Terror, dem er ausgesetzt ist, bis ihm über seiner Vorliebe für Koalabären ein Licht aufgeht.
(Text: ARD-Hörspieldatenbank)
Peter Fricke: Ronnie Sheldon
Friedhelm Ptok: Carl Houston
Erika Skrotzki: Vanessa Houston
Hans-Peter Hallwachs: George Westwood
Irm Hermann: Ruth Wyatt
Cornelius Obonya: Bernhard Decker
Maria Hartmann: Mildred Decker
Thomas Thieme: Oliver Radford
Siegfried Voß: Captain Goddard
“Vier schwarze Seelen” von Norbert Buqué
Produktion: Radio Bremen / 08.12.1966
Regie: Günter Siebert
Die in einer amerikanischen Kleinstadt beheimateten Schwestern Adelaide und Penelope Tombstone sehen sich mit einem Dilemma von erheblicher Tragweite konfrontiert: das von ihnen geführte Bestattungsunternehmen steht vor dem Bankrott. Da ihre betagten Mitbürger leider nur wenig Neigung zeigen, auf natürliche Weise zu verscheiden, beabsichtigen die Schwestern, dabei auf phantasievoll ins Auge gefasste Weise nachzuhelfen, um ihr Geschäft durch zahlreiche Todesfälle wieder zu beleben.
Da die Beiden jedoch zur Deckung ihrer Verbindlichkeiten, die Hälfte der Einwohner ermorden müssten, ersinnt die erfindungsreiche Adelaide für sich und ihre Schwester einen neuen Plan: sie beabsichtigt eine Doppelhochzeit mit zwei wohlhabenden Herren, um diese anschließend schnellstmöglich zu beerben ...
Eva Fiebig: Adelaide Tombstone
Annemarie Marks-Rocke: Penelope Tombstone
Helmut Peine: Donald Killings
Herbert Sebald: Henry Killings
Theo Staats: James Morton, Butler
Gudrun Daube: Mabel
Anmerkung: Man beachte die “sprechenden” Namen der handelnden Personen: Tombstone (Grabstein) und Killings (Tötungen).
“Mord in Studio Eins” von Norman Lewis Corwin
Produktion: Westdeutscher Rundfunk / 07.11.1964
Regie: Otto Düben
Ein Radio-Krimi, der sich nicht allzu ernst nimmt: im Studio Eins eines New Yorker Rundfunksenders wurde die Leiche des populären Moderators van Crimp aufgefunden. Er wurde das Opfer eines Giftmordes. Der erfolgreiche Inspektor Cameo Klopf nimmt unterstützt von seiner kessen Sekretärin Minny Hammersmith die Ermittlungen auf.
Alfred Balthoff: Inspektor Cameo Klopf
Wilhelm Pilgram: Slope
Louise Martini: Minerva “Minny” Hammersmith
Franz-Josef Steffens: Leutnant O´Hanrahan
Alois Garg: Dr. Lionel Bumbridge
Eric Schildkraut: Go Chong
Peter René Körner: Elwyn Repall
Kurt Lieck: Professor Thrummock
Helene Richter-Mielich: Miss Fothergill
Barbara Seyde-Wodarg: Gladys Pinkney
Hans Cossy: Plimsol